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Pfarrkirche Hl. Kreuz in Gundelsdorf

Die alte Kirche war baufällig geworden und für die wachsende Bevölkerung wohl auch zu klein. Ihrem rührigen Pfarrer Adam Keßler verdankt die Gemeinde die neue Kirche. Er war Anfang des 20. Jh. der Initiator und hat auch für die Finanzierung des großen und schönen Gotteshauses in schwieriger Zeit gesorgt. Baumeister Gottlieb Schmid aus Aichach konnte den stattlichen Bau errichten. Der 1. Weltkrieg erschwerte die Baumaßnahmen. Materialmangel und Geldentwertung kamen noch hinzu. Trotzdem konnte am 15. April 1917 - an einem Weißen Sonntag - der erste feierliche Gottesdienst in der Kirche gefeiert werden.

Viele Stifter haben dazu mitgeholfen; allen voran Geistlicher Rat Adam Keßler, der den Hochaltar und das große Kreuzigungsglasfenster stiftete. Prälat Georg Lindermayer, ein geistlicher Sohn aus der Gemeinde stiftete die Kanzel. Der hiesige Rosenkranzverein und einzelne Familien stifteten die herrlichen Glasfenster. Im Jahr 1922 gestaltete der Münchner Kirchenmaler Sebastian Hausinger das Innere der Hl. Kreuzkirche im Jugendstil. Erst 1935 wurde die Kirche Bischof Kumpfmüller von Augsburg feierlich geweiht. Sie ist in der Form eines großen Kreuzes gebaut. Die bunten Glasfenster stellen die 15 Rosenkranzgeheimnisse dar.

Filialkirche Wallfahrtskirche St. Othmar

Wallfahrtskirche St. Othmar

Wohl aus der romanischen Zeit im 12. oder 13. Jahrhundert stammt das aus Naturstein erbaute Kirchenschiff. Den gotischen Chor haben die Deutschordensritter im 15. Jahrhundert erbauen lassen.

Zum Fest des Heiligen Othmar findet jährlich eine Wallfahrt aus verschiedenen umliegenden Pfarreien statt mit einem gemeinsamen Wallfahrtsgottesdienst. Der Gedenktag ist der 16. November. Früher herrschte hier reger Wallfahrtsbetrieb, mit Ständen von Krämern und Würstlverkäufern auf dem Berg.

Daten für das Navi 48.563762, 11.114799

Anfahrt

Pfarrkirche Hl. Kreuz in Gundelsdorf

Pfarrer-Kessler-Straße 4
86554 Pöttmes